Die Kackschaufel

Avatar von steffihersberger

Ich habe nun eine Kackschaufel. Viele weitere köstliche Dinge auch.

Die Furzidee kam einmal im Herbst.

Nun ist es so weit: Ich habe eine Kackschaufel. Die Kackschaufel „little mandarine“. Die brauche ich. Auch habe ich einen Palast (Niak), die Tomate und ein Feuerteufel. Die Idee kam einmal im Herbst. Ich wusste, ich werde die SWISS verlassen. Ich nah mir vor, im Jänner und Februar nicht zu arbeiten, sind ja alle im Loch. Ich wollte laufen gehen. Die Schweiz und Umgebung sind nun aber verschneit und arschkalt. Nach Furzideen wie „ich laufe durch den Sudan“ oder „warum nicht einmal durch Mexiko im Schlafsack“ kamen dann noch Australien und Neuseeland in Frage. Einfach wegen dem Wetter. Australien ist schnell raus geflogen aufgrund von giftigen Tieren. Ungiftige Kleintiere sowie Schleichtiere mag ich schon nicht besonders. Ich habe mir vorgestellt, wie mich eine dicklicke Spinne am Lagerfeuer besuch. Thank you but no thank you. Somit wurde es dann Neuseeland. Klammer auf: Hier gibt es keine giftigen Tiere, ausser einer Spinne mit einem weissen Arsch. Die kann ich handeln. Die würde ich wahrscheinlich grilliert als Snacko verzehren. Klammer zu.

Anfangs meinte ich „ich laufe mal so 30 Tage“, schauen wir einmal, wie weit ich in Neuseeland komme. Nach ein paar Tagen habe ich mich dann aber entschlossen, den ganzen Te Araroa Trail zu laufen. Ich kenne mich, ich hätte Mühe, den Trail in der Mitte zu verlassen. Die Füsse wären froh, aber das Köpfchen wäre eingeschnappt. Das habe ich von Papajoe und Lady K.

Ich kacke mir fast in die Hosen. Aber ich habe ja eine Kackschaufel im Tannen-Rucksi – lustig. Ich freue mich zugleich riesig. Es wird muyto goutadino.


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