22 KM / 300 HM
Heute is the day of the days. Wir überqueren den Taramakua River 🌊.
Der Plan war, dass wir alle als “Schlange” den Fluss überqueren. Also es wurde von Mark und den beiden M’s so geplant. Ich fühle mich dabei jedoch nicht wohl. Louis hatte die Nase bereits länger voll vom ewigen River Talk. Moi aussi. Louis und ich haben darum gesagt, dass wir früh los ziehen am Morgen. Jeder kann natürlich mitkommen, aber sie haben uns gestresst mit all ihren “Fluss-crossing-Pänen”. Und Mark hatte die anderen beiden M’s für die Hektorei.
So gingen Louis und ich um 5 Uhr le matin auf. Um 6 Uhr war Abmarsch (Louis ist langsam 😴 ). Bereits am Anfang waren wir oft im Wasser:
Der Weg war kein Weg. Nicht markiert. So mussten wir mit dem App navigé. Ich war gut. Habe gut geführt. Dann haben wir bereits einige “kleine” Flüsse überquert. Sie ziehen. Ich habe Respekt vor dem “grossen” Fluss. Wir waren bereits bei den kleinen Geschwistern bis zu den Oberschenkeln im Wasser. But with a smile 💫.

Die Landschaft war traumhaft, wenn man einmal Zeit hatte vom Flussbett aufzuschauen. Sturzgefahr ☝️.







Dann kam DER Fluss. Louis und ich haben gut geschaut, wo wir rüber gehen. Und haben es dann gewagt. Schritt für Schritt. Wasser bis zum Arsch. Die Stöcke fest in der Hand. Dann zittern sie manchmal aufgrund der Strömung. Durchschnaufen. Mit sich selber reden: “Jetzt einfach nicht stürzen. Das Essen und die Ausrüstung sind egal, aber du nicht, es schwemmt dich weg”. Louis sagte einmal “super Steffi, you can do it, step by step”. Das hat Mut gemacht innert Millisekunden. Und so kamen wir beide safe am anderen Ufer an. High five. Big smile. We are proud.

Dann ging es noch etwa 10KM weiter. Anfangs waren sie locker und wir haben das Bier bereits gerochen. Dann haben wir von einer Abkürzung gehört. Wir haben sie ausgecheckt. Die Lage analysiert. Dann war der Fluss aber zu stark. Und wir haben uns für das Leben entschieden und sind schön zurück gewatschelt (side note: Manche haben es gemacht und sind fast weg gespült. Bis zum Kopf im Wasser. Haben sogar noch darüber triumphiert in der Bar. Dummheit, die mich ein wenig nervt.)
Zurück auf dem Trail kamen noch schöne kackarschige 5 Kilometer. Wir haben beide geflucht. An einem Tobel rauf und runter. Sturzgefahr. Wurzeln. Wirklich fies. Aber wir haben es gemeistert. Dann waren wir am “Ziel”. Am Highway. Da haben wir dann tatsächlich den Daumen hoch gehalten und Devon hat uns mitgenommen. Gewisse (wenige!) Strassen muss man “bescheissen”, wir machen nämlich lieber noch ein paar extra beautiful Hikes wie Mount Cook und die Fjords. Somit holen wir den “Beschiss” wieder auf, muss ich natürlich betonen ;).
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