Unser Airbnb ist grandios. Ich habe mir ein Einzelzimmer ergattert. Bin auch die Älteste ☝️. Dafür kümmere ich mich um Apéro, Wein und Brownies. Sie sind fast wie zuhause.

Ich chillaxiño den ganzen Tag am See.






Dann müssen wir bereits weiterplanen. Das nervt mich manchmal, wenn ich nicht im Flow bin. Ich plane gut, aber habe mich bereits daran gewöhnt, dass die Jungs das langweilige Zeug übernehmen.
Wir wollten morgen eigentlich mit dem Velo nach Twizel aka Candy Town. Aber es regnet. Pisst. So macht es keinen Spass mit dem Velo. Das ist schade aber vernünftig. Somit muss ein kleiner Beschiss her und die 50 KM werden geshuttlet. (Ich bin grad im Shuttle und habe soeben eine Blueberry auf dem Sitz verloren. Der nächste Tussi Hiker in weissen Hösli wird mich verfluchen).
Dann kam die grosse Frage: Wer geht sich den grossen Königsberg anschauen. Mount Cook 👩🍳. Denn dieser ist vom Candy Town gut erreichbar. Viele Diskussionen gehen los: Wie ist das Wetter? Schneit es da oben? Hat es Platz in der Hütte? Erfrieren wir? Haben wir genug Zeit?
Also: Das Wetter ist scheisse, die Hütten ausgebucht, Erfrierungsgefahr ist vorhanden. Darum mache ich es😏. Jokester. Also ich mache den Ausflug tatsächlich, aber wohl durchdacht ☝️. Denn R hat einen Freund hier in Mount Cook Villagio 💫. Ich habe mit ihm telefoniert, mir local Expertise reingeholt. Viele dumme Fragen gestellt. Und nun habe ich einen Plan geschmiedet 🔪. Ich gehe eine Nacht nach Twizel, dann nach Mount Cook Villagio. Da treffe ich A, der Freund von R. Dann lasse ich mir von ihm meinen ausgeklügelten Plan nochmals bestätigen (und maybe ein Skianzug geben). Am Tag 1 mache ich eine Wanderung im Tal. Eventuell zu der “Hooker Hut”. Nebst dem frechen Namen ist die Wanderung wohl sehr schön. Am Sa gehe ich dann in die Höhe. Das Wetter wird viel besser bis schön (nicht “minus” zumindest). Auf 1800 müM ist die Hütte. Zu der “Müller Hut”. Die ist ausgebucht, aber ich schlafe im Zelt mit vielen Kleidern. Mal schauen, ob der Plan aufgeht. Erfrieren werde ich nicht, ich habe einen Gaskocher dabei. Und sonst schleiche ich frech aber klar in die Hütte in der Nacht. Somit bin ich ein paar Tage “off Trail” aber ich möchte den Mount Cook sehen.
Ich werde meine Trail Fam verlassen. Das ist traurig aber es gehört dazu. Trail Life (alte Weisheit einer alten Tramperin ;)). Und ich freue mich sehr auf die nächsten (maybe alleinigen) Abenteuer. Ist auch schön. Und irgendwo hole ich sie vielleicht wieder ein oder finde eine neue Fam.
Wir haben Lake Tekapo genossen. Baden, Essen, Schlafen. Lord of the Rings Marathon und Apéro à gogo😏.



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