29 KM / 300 HM
Der Tag hat spät gestartet. Zumindest die Lauferei. Ich durfte noch un poco „soul catch up“ mit der Schweiz machen. Danke S ♥️.
Auf geht‘s nach Wanaka. I cannot wait 💫. Aber die Lauferei war schwierig. Ich kam nicht recht rein. Ich habe allerlei Pausen gemacht. Grundlos. Die Motivation war daher „soso lala gaga“. In der Fischfarm habe ich mir etwas gegönnt. Naheliegend: einen local Käse. Der Fisch war zu gross und hätte mir den Scheisser gegeben bei dem Wetter. Es war sack heiss 🔥.
Obwohl es heiss war, möchte ich mich erneut nicht beklagen. Besser als Regen. Und der Walk war schöner als gedacht.















Beste Begegnung ever: Paul. Er ist eine Nummer für sich 💫. Ich hoffe ich treffe ihn nochmals, er ist sicher spannend. Und vor allem: He does it his way. Love it.
Der Endspurt war wie immer gäzig. Am See entlang in der prallen Sonne. Schön und unschön zugleich.
Entschuldigt bitte die Flucherei. Aber es hilft mir und rutscht oft einfach raus. Könnte ich noch bisschen dran arbeiten, will ich aber glaube ich grad nicht.
Kate Middleton Lake Villagio ist nada. Also einfach ein Village ohne nix. Der Campground war wortwörtlich nur ein „ground“ und Grund. Bissel eklig. Aber ich konnte Wasser zapfen aufgund meiner Skrupellosigkeit.
Die Kulinarik wird leider leiden müssen in dieser Etappe. Es nervt mich. Aber 6 Tage fresh Food würde ich nicht (mehr) tragen können. Manchmal braucht es einen Zwischenweg, eine Abkürzung auf dem Trail.



Das Butter Chicken (ohne Chicken und ohne Butter) war ganz OK. Die Baby Kiwis zum Frühstück obergeil. Ich liebe sie. Sicherlich auch, weil ich im Kiwi Land bin. Der Rauchkäse aus dem Fischladen (Mittags-Sandwich-Prep) war auch leckeriño. Aber die Cornichon, das Salatblatt, der Honigsenf und etwas crunchig Süsses fehlt. Anti Cordi ☝️.
Ich spüre eine Schwäche in mir. Ein antanzen eines „Trail Downs“. Ich weiss nicht genau warum, kann es mir aber schon un poco zusammenreimen natürlich. Meine Trailfamily ist auseinander (kommt aber wieder zusammen I feel it). So fantastisch es hier ist, ich vermisse meine Zaubermenschen en casa. Und ab und zu auch eine Dusche und ein Sofa ;). Obwohl ich oft alleine bin (laufend), brauche ich am Abend irgendwie Zeit für mich, das kommt manchmal zu kurz lustigerweise. So viele Eindrücke und KM am Tag machen einem doch müde (ah wirklich?). Ich laufe nun auch schon einige Wochen, der Körper merkt es.
Aber es geht mir gut und ich bin dankbar.

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