Manchmal kann ich mich ja selber nicht ganz ernst nehmen. Öfters vielleicht auch. Welcome to your world würde ich sagen. Ich habe gern leckeres Essen. Und habe eine Gabe (Bijoumeter @F 🫶), öfters ein eher teures aber vor allem leckeres Resto zu spotten. In short: da habe ich mir am ersten Tag zum Znacht kurzerhand 200 Gramm Wagyu Beef reingeballert. Gespickt mit einer Kiste Udon Noodles und Gemüse und Tofu. Oberaffengeil. Ein Gericht mit“S“. Japanese. Ich weiss nicht mehr wie es heisst. A weiss das sicher. Wirklich next level goutadiño.


Die Kellnerin meinte es wäre für 2 Personen. Papperlapapp. Ich bin ja kein Kind. Da würde man Streit kriegen.
Am Abend ging es ab in die Möst mit E und R. Unsere Abschlussdrinks (again und vorerst). 4 Gläser Wein und adios amigos bye bye butterfly. Trotz wortwörtlichem Kuhmagen ☝️. Mein Körper ist es sich nicht mehr gewohnt, das Güdern. Ist ja auch gar nicht so schlecht. Aber wir hatten es eben so schön. So werden aus 1 halt 2 und 3 und 4.

Am nächsten Tag wollte ich allerlei Ausflüge machen. Aber mein Körper sagte mir „nonono“ jetzt chill es einmal. Heute bitte keine Hikes. Das habe ich dann auch gemacht. Geschlafen. Geschnoiggt. Flaniert. Genossen. Repeat.
Heute habe ich den „besten Burger in Town“ gegessen. Ich musste rund 30 Minuten auf ihn warten. Da kann ich nicht ganz ernst nehmen. Er war lecker, klar, aber Lady K kann das genau so gut. Naja, ein ✅ für den „Ferburger“. Und auch das Glacé de Patagonia kam heute dran 💫.



Dann habe ich noch meinen „Endspurt“ geplant. Von Greenstone nach Bluff. Noch 12 Tage laufen, so sagt die Planung.

Te Anau will ich sicher noch 2 Tage geniessen. Und in Invercargill mache ich mich dann hübsch für den letzten Tag. Damit die Fotos auch stimmen vor dem gelben Wegweiser in Bluff. Da kaufe ich mir noch einen roten Lipstick und fake Wimpern. Hole mir un poco beauty sleep. Das braucht 2 Nächte. Au minimum. Bin doch nicht blöd, muss denk hübsch aussehen, wenn ich in Bluff einlaufe. Damit die 5 stündige Diashow auch einen würdigen Abschluss kriegt. Un poco blöffen. Lustig jaja.
Die Etappe wird hart so munkelt es unter den Hikern. Aber eben, ich höre da oft nur die Hälfte. Wohl ist das Wasser rar und die Flüsse salzig? Kann ich nicht haben und auch nicht recht glauben☝️. Und es sei sumpfig und bergig und beachig. Schön alles auf einmal. Die Tage werden lang und man kann sie nicht kürzen, sonst wird man von einem Bauern aus dem Zelt gejagt und mit der Heugabel in den Arsch gestochen (Erklärung: man kann angeblich nicht einfach irgendwo wild campen, ist wohl oft „private land“. Man muss in die eher raren Campgrounds. Aber das sehen wir dann noch, ich finde schon ein paar Vampgrounds 😏). Darum muss ich aufpassen mit dem Food. Ich brauche auch leichte Kost. Ein Mix von Goutadiños und getrocknetem Coq au vin.
Ich kann es kaum glauben. 12 Tage laufen und zwischendurch noch einige Nächte „off trail“. Somit sollte ich Ende März in Bluff einlaufen. Crazy. Wie ich das finde, weiss ich grad noch nicht so recht und mag es mir auch nicht überlegen. Darum geniesse ich nun erstmals noch die letzen 2 Wochen Te Araroa und NZ.
Adios und à toute 🌊🏔️💫!

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